Halten Sie es für ratsam, eine Einstellungsentscheidung auf der Grundlage dessen zu treffen, was Sie auf den persönlichen Social-Media-Seiten eines Bewerbers gefunden haben?

Tolle Frage – meine einfache und sehr leidenschaftliche Antwort lautet Nein!

Als professioneller Personalleiter bin ich etwas enttäuscht von diesem neuen Ansatz der sozialen ‘Intelligenz’. Ich habe ein paar Gedanken / Überzeugungen:

1. Jederzeit außerhalb der Arbeit ist privat. Indem wir uns fragen, wie wir
Ich bin mir sicher, dass viele meiner HR-Kollegen diesen Ansatz zurückdrängen würden
und konzentrieren sich darauf, effektiver zu sein, wenn es angemessener (und vielleicht schwieriger) ist
Möglichkeiten zur Recherche von Kandidaten.

2. Ich glaube grundsätzlich, dass Menschen X bei der Arbeit und Y außerhalb der Arbeit sein können .
Wenn wir die Grenze des Denkens einmal überschritten haben, wo soll Ihr “Raum” sein?
du selber. Zugegeben, es kann interessante Informationen in den sozialen Netzwerken geben
Platz in den sozialen Seiten einer Person zu finden und Annahmen zu treffen, die die Möglichkeit eines unbefangenen Qualitätsinterviewprozesses zunichte machen, ist für mich jedoch nicht angemessen.

3. Sie haben vier Kandidaten für einen Job, zwei Kandidaten haben FB und zwei
Kandidaten nicht? Sie haben möglicherweise eine Tendenz und eine Inkonsistenz hinzugefügt
zu was ist schon ein komplizierter prozess.

4. Schließlich glaubt der Personalleiter in mir, dass es gleichgültige Auswirkungen gibt
Datenschutz, der insbesondere in einigen Fällen berücksichtigt werden muss
Länder, in denen Diskriminierung aus verschiedenen Gründen zu langwierigen Folgen führen kann
(und teure) Rechtsfälle.

Hoffe das hilft.

Heutzutage ist die Überprüfung des Social-Media-Lebens von Kandidaten Standard und ich bin immer wieder überrascht über die Unterschiede zwischen dem offiziellen Bild und der veröffentlichten Social-Media-Realität.

Es ist jedoch zu sagen, dass Social-Media-Inhalte fast nie eine negative Einstellungsentscheidung in Richtung einer positiven verschieben, da Social-Media hauptsächlich private Lebensstile zeigen, die nicht unbedingt berufsrelevant sind.

Social Media werden eher dazu verwendet, Warnzeichen zu identifizieren, die eine mögliche Einstellungsentscheidung in Richtung einer Ablehnung lenken. Die meisten Jobs erfordern für erfolgreiche Kandidaten bestimmte Charaktertypen (manchmal Stereotype), bei denen das Verhalten des Privatlebens in sozialen Medien auch für den Arbeitscharaktertyp als relevant angesehen werden kann.